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Ausgewählte Projekte und Themen

 

8. Oktober 2017
Tag der Geschichtswerkstätten in Hamburg
Programm


19.-20. Mai 2017

7. Antifaschistische Hafentage


Foto: Rien Dijkstra, Niederlande

Bildreportage von Jürgen Steidinger (Hamburg), Arbeiterfotografie
Redebeitrag von Thomas Steinberg (Naturfreunde Hamburg) beim Demoauftakt am 20. Mai 2017
13. Mai 2017
Neues Büro der Willi-Bredel-Gesellschaft eröffnet

Ort: Kinoblock Fuhlsbüttel, Ratsmühlendamm 24, 22335 Hamburg

facebook.com/bredelgesellschaft
Seit Oktober 2016
Willi-Bredel-Gesellschaft wehrt sich gegen Kündigung durch Bäderland
 
Mitgliederinformation vom 12.1.2017
Presseinformation vom 15.12.2016
Presseinformation   vom 7.12.2016
Presseinformation vom 24.10.2016
Die musikalischen Beiträge zur Kundgebung am 25. Oktober 2016:
Uwe Levien  5min
Benno Finkelmeyer  5min
Beides auch bei facebook.com/bredelgesellschaft


23. Juni 2016
Kooperatio
n mit dem "Arbeitskreis Hamburg postkolonial"  
Warum der Woermannsweg in Manga-Bell-Weg umbenannt werden sollte
              
Von links nach rechts: Bild 1: Veranstaltung Woermannsweg / Ecke Am Hasenberge; Bild 2: Holger Tilicki führt durch die Veranstaltung; Bild 3: Lesung mit der Lyrikerin Elaine Thomas; Bild 4: Einführung in die Geschichte Fuhlsbüttels von Klaus Struck; Bild 5: Millicent Adjei informiert über Emily Manga Bell und den antikolonialen Widerstand in Kamerun; Bild 6: Symbolische Straßenumbenennung; (alle Fotos: Niloc)

Die Bredel-Gesellschaft führte gemeinsam mit dem "Arbeitskreis Hamburg postkolonial" am 23. Juni 2016 eine Informations-Veranstaltung (Flugblatt) durch, bei der wir die Frage stellten, was eine Dekolonisierung des Hamburger Stadtraumes für den Stadtteil Ohlsdorf bedeuten würde.

Seit über zehn Jahren beschäftigt sich die Bredel-Gesellschaft an Hand der Ohlsdorfer Straßennamen Woermannsweg und Justus-Strandes-Weg mit der von Hamburger Kaufleuten geprägten deutschen Kolonialgeschichte. Rundbriefartikel von 2003 und 2005 sowie die 12. Fuhlsbüttler Filmtage 2004 zeugen davon. 
Angeregt durch die Ausstellung „freedom roads! koloniale straßennamen • postkoloniale erinnerungskultur“ griffen wir 2014 im Rundbrief (dem Jahresheft der WBG) das Thema wieder auf und beobachten seither kritisch die Erarbeitung des im selben Jahr vom Hamburger Senat beschlossenen stadtweiten postkolonialen Erinnerungskonzeptes. Zu diesem Zweck besitzt die ehemalige Kolonialmetropole neuerdings die Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung".
Näheres darüber und Hafenrundfahrten und Stadtteilrundgänge zu Kolonialismus, Migration und Globalisierung finden Sie hier.
August 2015
Umbenennung der Kriegerehrenallee auf dem Friedhof Ohlsdorf
Seit Beginn des "Ohlsdorfer Friedensfestes 2015" hat die Willi-Bredel-Gesellschaft Namensvorschläge für die umzubenennende Kriegerehrenallee gesammelt. Diese Straße liegt auf dem "weltgrößten Parkfriedhof" in Hamburg-Ohlsdorf. 29 Ideen gingen bis zum 20. August 2015 ein. An diesem Tag wurden im "Grünen Saal" zwei Namensfavoriten ausgewählt und am Folgetag der Friedhofsverwaltung übermittelt: Weltkriege-Mahnweg sowie Weg der Deserteure. Beide basieren auf dem Umstand, dass die Straße am Gräberfeld für die toten deutschen Soldaten beider Weltkriege vorbeiführt und dass dort mehr als 70 hingerichtete Wehrmachtsdeserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz beigesetzt sind. Die Friedhofsverwaltung wird bis Jahresende in Zusammenarbeit mit der Behörde für Energie und Umwelt über den neuen Namen befinden. 
Liste der 29 Namensvorschläge PDF
Hamburger Abendblatt 24.6.2015
PDF
Preußische Allgemeine 18.7.2015
PDF
Hamburger Abendblatt 25.8.2015
PDF

 

November 2014
Gedenkbuch für Gräberfeld sowjetischer Kriegsgefangener
auf dem Friedhof Ohlsdorf

Nach der kürzlich von Cilly Keller erfolgten fotografischen Erfassung aller 384 Gräber auf dem Gräberfeld für "sowjetisch-russische Kriegsopfer" in Ohlsdorf hat die Willi-Bredel-Gesellschaft alle lesbaren 274 Namen der Grabsteine aufgelistet und in einem Gedenkbuch zusammengefasst. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Lebensdaten ergänzt werden. 
Die in Hamburg gegründete "Initiative MIR" hat in einem Schreiben an die Friedhofsverwaltung gebeten, das Feld "Gräber sowjetisch-russischer Kriegsopfer" umzubenennen in "Ehrenfeld der Roten Armee" oder "Ehrenfeld sowjetischer Kriegsgefangener".  

Die auf dem Friedhof Ohlsdorf noch immer geübte Praxis, die Gräber der Opfer und Täter des Nationalsozialismus unter der bewusst unscharfen Bezeichnung "Kriegsopfer" gleichermaßen zu deklarieren, - also ohne jede Differenzierung -, hatte zur Folge, dass selbst die friedhofseigene deutschsprachige Ausschilderung "Gräber sowjetisch-russischer Kriegsopfer" nicht mit der auf dem selben Schild genannten russischen Bezeichnung übereinstimmt. Denn diese heißt zu deutsch "Gräber sowjetischer Kriegsgefangener", was den Tatsachen weit mehr entspricht als die deutsche Aufschrift. Denn zum einen haben keineswegs nur Russen in der Roten Armee gedient, zum anderen handelte es sich bei den hier beigesetzten Soldaten um sowjetische Kriegsgefangene, die in norddeutschen Kriegsgefangenenlagern ("Stalag") 1941 bis 1945 mangels Nahrung, medizinischer Versorgung und Kleidung zu Zehntausenden umgekommenen sind.

Das Gedenkbuch
PDF

 


27. Juli 2014 
Ursula Suhling stellte neues Buch vor.
999er Strafsoldaten


Ursula Suhling bei der Lesung am 27. Juli beim Ohlsdorfer Friedensfest. Fotos (2) M. Poeschel
Im  Rahmen des "Ohlsdorfer Friedensfestes" 2014 las die Autorin Ursula Suhling aus ihrem Buch "999er Strafsoldaten – deportiert vom Hannoverschen Bahnhof. Hamburger Antifaschisten in Wehrmachts-Uniform", das kürzlich im VSA-Verlag Hamburg erschienen ist. Ihr Vater Carl Suhling gehörte zu den Hamburger Kommunisten, die in eine Strafeinheit der 999er gepresst worden sind und nicht zurückkehrten. Passend zum Thema hatte Ursula Suhling eine Tafelausstellung der DRAFD-Organisation über die Geschichte der 999er aus Berlin beschafft und hier ausgestellt. 
Das Buch ist bestellbar beim VSA-Verlag Hamburg; es kostet 8 €

 

8. September 2013
Denkmaltag: 
Enthüllung des Ehrengrabs für einen Kommunisten

Flugblatt | Auch dieses Jahr führte Ursula Suhling zum Denkmaltag auf dem "Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung" (Friedhof Ohlsdorf, unweit der Ausfahrt nach Bramfeld) in die Geschichte des Gräberfeldes ein. 27 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um dieses abgelegene Gräberfeld mit "Liegerecht auf Friedhofsdauer" aufzusuchen. Nach dieser fundierten Einführung sang Uwe Levien aus Langenhorn aus aktuellem Anlass zur Gitarre Antikriegslieder. Bevor dann das neu angelegte Ehrengrab für den Kommunisten Carl Ziemssen enthüllt werden konnte, stellte René Senenko (wie Ursula Suhling Mitglied der Willi-Bredel-Gesellschaft) das Lebensbild dieses aufrechten Mannes vor. Der Widerstandskämpfer war 1942 nach etlichen Zuchthaus-, Gefängnis- und KZ-Aufenthalten im schlesischen KZ Groß Rosen umgekommen. Da er kein Grab gefunden hat, hatte sein Sohn Edgar vor einem Jahr ein Ehrengrab hier auf dem Gräberfeld beantragt. Heute nun konnte der Sohn die fertig gestellte Grabplatte einweihen, ein für ihn sehr bewegender Moment; er schämte sich der Tränen nicht. Alle Gäste erwiesen dem Toten mit einer Nelke ihren Respekt. Uwe Levien und René Buschmann begleiteten diese Ehrung mit Liedern, die Mut machten. - Fotos nko

Extraseite vom Denkmaltag im Jahr zuvor, als am gleichen Ort der Gedenkstein für den Kunststudenten und Wehrkraftzersetzer Kurt Elvers eingeweiht worden war. 

 

Mai und Juni 2013
Aktivitäten der Willi-Bredel-Gesellschaft

Photo Review

 

linkes Bild: Das vom "Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal" parallel zum evangelischen Kirchentag durchgeführte Klotzfest war mit seinem 4-tägigem Programm ein großer Erfolg des Bündnisses. Die Bredels beteiligten sich aktiv daran. Rechtes Bild: Gemeinsam mit Freunden tilgten die Bredels am 6. Mai symbolisch den Namenspatron aus der Hindenburgstraße, hier am Stadtpark. Der Verein setzt sich dafür ein, dass die Straße insgesamt umbenannt wird, nicht nur stückweise. 

     
linkes Bild: Die Bredels über Himmelfahrt auf Exkursion in der Uckermark (hier während der Stadtbesichtigung in Prenzlau). Rechtes Foto: Die sog. Wagner-Kate in Klein Borstel, das letzte Denkmal bäuerlichen Lebens im Stadtteil wird vollständig abgetragen. Die Bredels, die das seit fast zehn Jahren laufende Gerangel um den Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles kritisch verfolgen, bringen den Fall am 1. Juni erneut an die Presse. Der Investor verspricht, die Kate wieder aufzubauen.

  
linkes Bild:
Über 80 Gäste aus mehreren europäischen Ländern, die am 3. Antifaschistischen Hafentag in Hamburg teilnahmen, waren am 2. Juni zu Gast bei den Bredels im Grünen Saal in Ohlsdorf. Rechtes Foto: Sven Bardua leitete - ebenfalls am 2. Juni - eine Radtour zu Industriedenkmälern zwischen Fuhlsbüttel und Barmbek. Im Bild der historische Wasserturm des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes auf dem (zum Wohngebiet umgestalteten) Gelände des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek. © Fotos Gesche (1), Tilicki (1), nko (4)   

18.-20. Mai 2012
2nd International Anti-Fascist Harbor Day in Hamburg
Photo Review

           

           


© Photos by Dennie, Ingrid Schiborowski, René Senenko 
  


Paper in Englisch:

A Short Review of the German Literature about the Spanish War

Hamburg. Anlässlich des 2. internationalen antifaschistischen Hafentages vom 18. bis 20. Mai 2012 hat Herbert Schneider für die aus vielen Ländern erwarteten Teilnehmer einen englischsprachigen Überblick über die deutschsprachige Literatur zum Spanienkrieg verfasst, der hier abrufbar ist: 
A Short Review of the German Literature about the Spanish War PDF (4 Seiten)

On the occasion of the 2nd international anti-fascist harbor day of 18 to 20 May 2012, Herbert Schneider write for the expected participants from many countries an English-language overview of the German-language literature written on the Spanish War, which is available here:
A Short Review of the German Literature about the Spanish War PDF (4 pp)

11. September 2010
«
Ein Deserteursdenkmal für Hamburg! Endlich an die Hamburger Opfer der NS-Militärjustiz erinnern!»


Die Willi-Bredel-Gesellschaft machte am 5. Juni 2010 mit einer ersten Aktion auf dem Soldatenfriedhof (Friedhof Ohlsdorf) erstmals auf die in Hamburg hingerichteten Deserteure, die sich dem verbrecherischen Krieg der faschistischen Wehrmacht verweigert oder entzogen haben, aufmerksam. Noch unterscheiden sich die Gräber dieser Soldaten nicht von denen der Gefallenen. Der Künstler Uwe Schmidt las am Mikrofon die Namen der bisher ermittelten 68 Opfer vor. Ludwig Baumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, erzählte von seinem eigenen Schicksal und Elke Olsson führte die Teilnehmer zum Grab ihres Vaters Willi Dittmann. Dittmann war kurz vor Kriegsende noch wegen Fahnenflucht am Höltigbaum hingerichtet worden. Sein Grab liegt nur wenige Meter vom Gefallenendenkmal entfernt. Feuerwehr und Baumpfleger befestigten für die Dauer von zwei Wochen ein 3,50 x 5 Meter großes Transparent am Gefallenendenkmal. Darauf hat die Bredelgesellschaft die erwähnten 68 Namen verzeichnet (siehe Foto von A. Mundt).  Mehr unter Feindbeguenstigung.de
Nachfolgend ein Video von Rainer Tichy, das die Anbringung des Gedenktransparents mit den 68 Namen der auf Ohlsdorf beigesetzten Deserteure am Gefallenendenkmal auf dem Soldatenfriedhof dokumentiert



aus: Der Spiegel Nr. 8, 20.2.2016, S. 25

Seit Oktober 2005
Erstveröffentlichung

E
rstmals in der Geschichte der Bundesrepublik veröffentlicht der Historiker Helmut Gewalt hier  - auf der News-Seite der Willi-Bredel-Gesellschaft - die mehr als 400 Namen jener Bundestagsabgeordneten, deren vormalige NSDAP-Mitgliedschaft er nachweisen konnte. Hinzu gesellen sich nach und nach die Listen der Landtagsabgeordneten.
Helmut Gewalt, Mitglied der Bredelgesellschaft, recherchiert seit 1995 die NSDAP-Mitgliedschaft von Bundestags- und Landtagsabgeordneten der alten Bundesrepublik. 
Die hier veröffentlichten Ergebnisse basieren vor allem auf der Durchsicht der NSDAP-Mitgliedskartei und der im Bundesarchiv unvollständig repräsentierten SA-Materialien und sind vor der Auswertung aller vorhandenen Erkenntnisse als vorbehaltlich und vorläufig anzusehen. 

fragment of work in progress:

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der MdB, Alt-BRD

Link:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten der Hamburger Bürgerschaft

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Bayerischen Landtags

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Bayerischen Senats

Link:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Hessischen Landtags

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Baden-Württembergischen Landtags

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Rheinland-Pfälzischen Landtags

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Saarlandtags

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft der Nachkriegsabgeordneten des Berliner Senats

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Abgeordneten des Europaparlaments 1952-79

PDF-Datei: 
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Abgeordneten des Europaparlaments 1979-84

PDF-Datei: 
50 Jahre Römische Verträge (1957 - 2007)

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Teilnehmern am Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948

PDF-Datei:
Der Bundesrat

PDF-Datei:

Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsabgeordneten des Niedersächsischen Landtags


PDF-Datei:

Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsmitgliedern des Hamburger Senats hier erstmals veröff. 16.11.2009

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsabgeordneten der Bremischen Bürgerschaft
hier erstmals veröff. 12.5.2011

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Abgeordneten der Volkskammer (3. Wahlperiode)
hier erstmals veröff. 16.5.2011

PDF-Datei:
Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsabgeordneten des Landtags von Nordrhein-Westfalen
hier erstmals veröff. 29.9.2011

PDF-Datei:

Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsabgeordneten des Landtags von Schleswig-Holstein
hier erstmals veröff. 7.12.2011


©
Helmut Gewalt, Berlin 2005-2011
Helmut_Gewalt@yahoo.de

Seite zuletzt aktualisiert am  26. Juli 2017
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Redaktion dieser Seite:
René Senenko

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