Veranstaltungskalender 2019
der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
Geschichtswerkstatt für Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Alsterdorf und Langenhorn

Wenn nicht anders vermerkt, gelten folgende Regeln: Die Teilnahme an den Veranstaltungen kostet 5 Euro, eine Anmeldung ist - wenn nicht anders vermerkt - nicht erforderlich. Die Teilnahme an Veranstaltungen des "Ohlsdorfer Friedensfestes" und zum "Tag des offenen Denkmals" (Denkmaltag) ist grundsätzlich kostenfrei.
 Hinweise auf offensichtliche Fehler bitte an willi@bredelgesellschaft.de
Im Verlaufe des Jahres ist mit weiteren Veranstaltungsterminen zu rechnen.

Kiek-mol 2019 Stadtteilrundgänge aller Hamburger Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive   PDF

Monatsübersicht
Die roten Buchstaben verweisen auf nähere Informationen in der Rubrik "Die Veranstaltungen", siehe unten


April
So. 7.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
So. 28.   10 Uhr Radtour Friedhof Ohlsdorf: Verfolgung 1933-1945, siehe d

Mai
Do. 2.   18-21 Uhr Flyer Ausstellungseröffnung: Ina Wudtke: Willi Bredel will ich nenn' siehe c
So. 5.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a

So. 12.   14 Uhr Flyer Rundgang Korrektionsanstalt, Gefängnisbauten, Wärterhäuser Fuhlsbüttel, siehe e
Fr.  17.   19:30 Uhr Flyer Vernissage im Agdaz: Ausstellung "Postkarten gegen Kolonialismus", siehe f
Sa. 18.   14:30 Uhr Flyer Stolpersteine für Karl-Heinz-Barthel und Otto Berger, siehe ee

So. 19.   15 Uhr + 15:30 Uhr Alster-Wasserkraftanlage Fuhlsbüttler Schleuse, siehe ff
Di. 21.   19 Uhr Flyer Film "El Antifaz". Ein antikoloniales Film-Porträt über die Tarahumara, im Agdaz, siehe f

Fr. 24.   19:30 Uhr Flyer Gastkonzert im Agdaz: Francisco Fanhais, siehe f
Sa. 25.   14 Uhr Flyer Rundgang Fuhlsbüttel: Städtebauliche Entwicklung im Stadtteil, siehe g

So. 26.   10 Uhr Radtour Friedhof Ohlsdorf: Verfolgung 1933-1945, siehe d
So. 26.   15 Uhr Flyer Szenische Lesung "Krieg? Ohne uns!" am Deserteursdenkmal (Veranstalter ist das Bündnis Deserteursdenkmal, dem die Bredelgesellschaft angehört)
Di. 28.   17:30 Uhr Flyer Texte und Lieder am Gedenkstein Essener Straße, siehe ee
Di. 28.   19 Uhr Flyer Film "Vergessene Transporte", siehe ee
Mi. 29.   17:00-18:00 Finissage und letzte Führungen durch die Ausstellung "Postkarten gegen Kolonialismus" im Agdaz, siehe f
Mi. 29.   19 Uhr Wie weiter mit Kolonialstraßennamen in Hamburg? Vortrag und Diskussion mit Holger Tilicki im Agdaz siehe f


Juni
So. 2.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
Mi. 5.   19 Uhr Flyer Vortrag von Hans Ellerbrock: Vom Glasbläser Müller zum Valvopark, siehe ee
Fr. 14.   16 Uhr Flyer Enthüllung der sanierten Zwangsarbeiter-Gedenkstele, siehe ee

Fr. 14.   19 Uhr Flyer "8 Millionen Apps" Programmabend zur Erinnerung an die Zwangsarbeit in Langenhorn, siehe ee
Mo. 17.   18 Uhr  Pro und contra Woermannsweg, ein inszenierter Schlagabtausch, siehe gg
So. 23.   10 Uhr Friedhof Ohlsdorf: Literarischer Spaziergang, siehe h


Juli
So. 7.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
So. 21.   14:30-15:30 Uhr Flyer Keine Ehre für Adolph Woermann und Justus Strandes! Vortrag und Diskussion mit Holger Tilicki über Straßennamen, siehe i
August
Sa. 3.   12-13 Uhr Flyer Aufführung des Stück "Carl Bergens zeitgemäße Wirrungen" beim Ohlsdorfer Friedensfest, siehe i
So. 4.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a


September
So. 1.   11-13 Uhr Flyer Theater, Musik, Performance zum Antikriegstag, siehe j
So. 1.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a

So. 8.   10 Uhr Friedhof Ohlsdorf: Literarischer Spaziergang, siehe h
So. 8.   14-17 Uhr Tag des offenen Denkmals: Sonderöffnung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
Sa. 14.   14 Uhr Flyer  Neu! „Alles Backstein?" - Rundgang zu Gebäuden des "Neues Bauens“ im Stadtteil Fuhlsbüttel, siehe jj
So. 15.   11 Uhr Rundgang über den jüdischen Friedhof Ilandkoppel siehe k

So. 29.   10 Uhr Radtour Friedhof Ohlsdorf: Verfolgung 1933-1945, siehe d
So. 29.   14-17 Uhr Flyer Tag der Geschichtswerkstätten: Sonderöffnung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
So. 29.   15 Uhr Flyer Tag der Geschichtswerkstätten: Vortrag der Initiative Dessauer Ufer, siehe L
Oktober
So. 6.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a

November
So. 3.   14-17 Uhr Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a
Do./Fr.  14.+15.   jeweils 19 Uhr  Plakat 27. Fuhlsbüttler Filmtage, Thema: Willi Bredels "Die Väter" - Restaurierte Fassung des Films erstmals auf der Leinwand, siehe m
Dezember
So. 1.   14-17 Uhr  Dauerausstellung Zwangsarbeiterbaracke, siehe a

 

Die Veranstaltungen
Nähere Informationen zu den einzelnen Terminen

a Führung durch die Dauerausstellungen „Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943 - 1945“, „Leidensweg und Behauptung: Matla Rozenberg“, „Emil Bruns – Kriegsverbrecher und Kriegsgewinnler“ und „Notunterkunft für Ausgebombte und Flüchtlinge“.
Jeden ersten Sonntag im Monat: 6. Januar, 3. Februar, 3. März, 7. April, 5. Mai, 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember. Plakat
Sonderöffnungen am Tag des offenen Denkmals am 8. September sowie Tag der Geschichtswerkstätten am 29. September, jeweils 14–17 Uhr
Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22335 Hamburg (Nähe Flughafen; S-Bf. Flughafen)

c Ausstellung Ina Wudtke: "Willi Bredel will ich nenn'" vom 7.-28. Mai 2019, nur dienstags 15-18 Uhr Flyer
Ort: Büro der Willi-Bredel-Gesellschaft, Ratsmühlendamm 24
Do., 2. Mai, 18-21 Uhr Eröffnung

d Radtour zu Gräberfeldern und Gedenkorten auf dem Friedhof Ohlsdorf und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel
Verfolgung und Widerstand 1933-1945
Treff: S/U Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße
So., 28. April, So., 26. Mai, So., 29. September, jeweils 10 Uhr, Dauer 3 Std. Anmeldung unter neuengamme@bkm.hamburg.de
In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

e Rundgang Korrektionsanstalt, Gefängnisbauten und Wärterhäuser. Ein neuer Rundgang zur Sozial- und Baugeschichte Fuhlsbüttels Flyer
Treff- und Endpunkt: St. Marienkirche, Ecke Maienweg/Am Hasenberge
So., 12. Mai, 14 Uhr, Dauer 2 Std.

ee Gedenkorte Essener Straße in Langenhorn  Flyer
Wenn wir durch das Wohngebiet zwischen Tarpen und Essener Straße schlendern, vergessen wir rasch, dass hier vor 85 Jahren nichts als Moor und Heide war, dass hier ab 1935 mit den Munitionsfabriken Messap und Kettenwerk der drittgrößte Rüstungsstandort Hamburgs errichtet wurde, dass hier 6000 Zwangsarbeiter, 750 weibliche KZ-Häftlinge und 200 Strafgefangene für den „Endsieg“ schuften mussten. Mit mehreren Veranstaltungen wollen wir daran erinnern:
 

Flyer Sa., 18. Mai, 14:30 Verlegung von zwei Stolpersteinen an der Langenhorner Chaussee 623. Anfang 1944 flohen aus der Munitionsfabrik "Hanseatisches Kettenwerk" zwei Strafgefangene. Otto Berger und Karl-Heinz Barthel waren Luftwaffenangehörige aus den Fliegerhorsten Schleswig, die 1943 wegen Urlaubsübertretung und Wehrkraftzersetzung veurteilt worden waren, ihre Strafe im Zuchthaus Fuhlsbüttel verbüßten und im Kettenwerk in der Rüstungsproduktion arbeiten mussten. Nach der Flucht wurden sie in Berlin gefasst und am 6. Juli 1944 in Plötzensee hingerichtet. Die Stolpersteine erinnern exemplarisch an die sogenannten „Kriminellen“ im NS-Regime, die in vielen Fällen wegen neuer und verschärfter Straftat-Paragrafen wie „Asozialität“, „Wehrkraftzersetzung“ und „Rassenschande“ verurteilt worden waren. Viele der Überlebenden ringen noch heute um eine späte Anerkennung als Verfolgte des Naziregimes.
Ort: Eingangsbereich Bürogebäude, Langenhorner Chaussee 623, unweit U-Bf. Ochsenzoll

Flyer Di., 28. Mai, 17:30 „Lasst uns erinnern an das, was noch zu tun ist“ - Texte und Lieder am Gedenkstein. Mit Liane Rathke (Rezitation), Uwe Levien (Musik) und Wortbeiträgen von Pastorin Astrid Wolters (St. Jürgen-Zachäus) und René Senenko (Willi-Bredel-Gesellschaft).
Ort: KZ-Gedenkstein Essener Straße 54 in Hamburg-Langenhorn
Veranstaltung in Kooperation mit "Leila – Leben in Langenhorn" und der Kirchengemeinde St. Jürgen-Zachäus

Flyer Di., 28. Mai, 19:00 Film „Vergessene Transporte“ im ella-Kulturhaus. Im Film kommen Frauen zu Wort, die im KZ-Außenlager Langenhorn, das sich zwischen dem heutigen KZ-Gedenkstein Essener Straße und dem Seniorenheim Dortmunder Straße befand, interniert waren und in 12-Stunden-Schichten Granathülsen fertigen mussten. Der Film zeichnet den Weg von 40 jüdischen Frauen aus der Tschechoslowakei durch Haftanstalten, Arbeitslager und KZs nach. Eintritt: Spende. In Kooperation mit dem Kulturhaus ella

Flyer Mi., 5. Juni, 19:00 Vortrag von Hans-W. Ellerbrock (Hude; Ingenieur): Vom Glasbläser Müller (Röntgenmüller) zum Valvopark. Eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Industriegeschichte (mit Bildern). Ort: Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstr. 41, gegenüber Südeingang U-Bf. Langenhorn-Markt. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Flyer Fr., 14. Juni, 16:00 Enthüllung der sanierten Zwangsarbeiterstele im Gewerbepark Essener Bogen. Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern, mit den benachbarten Vereinen und Kirchen, mit Abgeordneten und Medien wollen wir den wiederhegestellten Gedenkort und die sanierte Stele neu übergeben. Bitte Blumen mitbringen. Es spricht Wolfgang Kopitzsch, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord a.D.

Flyer Fr., 14. Juni, 19:00 „8 Mio. Apps – Zwangsarbeiter in Langenhorn, Hamburg, Deutschland“. An diesem Abend erinnern die „Feen in Absinth“ gemeinsam mit der Künstlerin Satu Helena Schneider an die 6000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in Langenhorn an einem der größten Hamburger Standorte der Kriegsproduktion arbeiten mussten. Mit zeitkritischen Texten, viel Musik und einer ungewöhnlichen Ausstellung. Dauer 90 min. Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro.
In Kooperation mit dem ella-Kulturhaus  

   
f Ausstellung "Unterdrückte Völker, vereinigt euch! - Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939" Flyer
Ort: Stadtteiltreff Agdaz, Cesar-Klein-Ring 40, Hamburg-Steilshoop
Mit Begleitprogramm wie folgt:

Alle Veranstaltungen finden im Stadtteiltreff Agdaz statt!
Fr., 17. Mai, 19:30 Vernissage mit Führung durch die Ausstellung. Musikalischer Auftakt mit dem kurdischen Musiker Jiyan Arjin; Teilnahme gegen Spende
Di., 21. Mai, 19 Uhr Flyer Film „El Antifaz. Tschüss die Seele – Die Verabschiedung" mit dem Filmdokumentaristen und Ethnologen Claus Deimel, Teilnahme gegen Spende
Fr., 24. Mai, 19:30 Flyer Gastkonzert aus Portugal: Francisco Fanhais, Eintritt 6 €
Mi., 29. Mai, 17:00 bis 18:00 Letzte Führungen, Teilnahme gegen Spende
Mi., 29. Mai, 19 Uhr "Wie weiter mit Kolonialstraßennamen in Hamburg?" Vortrag und Diskussion mit Holger Tilicki (Willi-Bredel-Gesellschaft), Eintritt: Spende

ff Besichtigung Alster-Wasserkraftanlage an der Fuhlsbüttler Schleuse, des einzigen Wasserkraftwerks in Hamburg
Treff: Fuhlsbüttler Schleuse Am Hasenberge
So., 19. Mai, zwei Durchläufe: 15 Uhr und 15:30 Uhr, ohne Anmeldung. Teilnahme 3 €, Dauer je Durchlauf 30 Min.

g Rundgang durch Fuhlsbüttel Flyer
Vom Dorf zur Stadt. Die städtebauliche Entwicklung des Stadtteils von 1890 bis heute. Begleitung: Gudrun Schulze-Struck.
Treff- und Endpunkt: U1, Bf. Fuhlsbüttel
Sa., 25. Mai, 14 Uhr, Dauer 2 Std.

gg Straßennamens-Aktion
Pro und contra Woermannsweg, ein inszenierter Schlagabtausch mit dem Schauspielteam "Antikriegsambulanz" über den bekannten Hamburger Reeder Adolph Woermann.
Ort: Straßennamensscild "Woermannsweg" an der Alsterbrucke, Am Hasenberge, HH-Ohlsdorf

Mo. 17. Juni, 18 Uhr, Dauer 20 min, Teilnehme frei

h Rundgang Friedhof Ohlsdorf. Literarischer Spaziergang zu Grabstätten von Hamburger Künstlerinnen und Künstlern im Nationalsozialismus
Treff: S/U Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße
So., 23. Juni, So., 8. September, je 10 Uhr, Dauer 3 Std.
Anmeldung unter neuengamme@bkm.hamburg.de
In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

i Ohlsdorfer Friedensfest Flyer
Wenn nicht anders vermerkt, finden die Veranstaltungen am Bombenopfermahnmal statt und sind mit den Buslinien 170 Haltestelle Kirschenallee oder Buslinie 270 Haltestelle Kapelle 13 erreichbar.
Sa., 20. Juli, 14 Uhr Eröffnung des 11. Ohlsdorfer Friedensfestes
So., 21. Juli 14:30 bis 15:30 Uhr Keine Ehre für Adolph Woermann und Justus Strandes! Warum Straßennamen nach Kolonialprofiteuren in Hamburg-Ohlsdorf durch Namen von antikolonialen Widerstandskämpfern ersetzt werden müssen. Vortrag und Diskussion mit Holger Tilicki, Willi-Bredel-Gesellschaft
Sa., 3. August, 12-13 Uhr Aufführung des Stücks "Carl Bergens zeitgemäße Wirrungen vor und nach dem Krieg", nach Motiven aus Willi Bredels Romanwerk mit der Theatergruppe "Antikriegsambulanz", digital umrahmt von Arbeiterliedern aus dem Schallarchiv von Reinhard Otto und choreografisch bereichert vom Tanzensemble "teatro mobile". Zwei Hamburger Arbeiter streiten sich - vor 100 Jahren - über ihre Ansprüche an die neue Republik. Friedrich feiert die Errungenschaften der Republik, Carl hingegen will die Versprechungen von der Sozialisierung der Industrie und vom Sozialismus endlich verwirklicht sehen.

j Theater, Musik und Performance am Antikriegstag Flyer
So., 1. September, 11-13 Uhr am Deserteursdenkmal (Dammtor, Stephansplatz)

Tag des offenen Denkmals (Denkmaltag)
Sa., 8. September
10 Uhr Literarischer Spaziergang,
siehe h
14-17 Uhr Öffnung Zwangsarbeiterbaracken,
siehe a

jj Rundgang Nur Backstein? Rundgang zu Gebäuden des „Neuen Bauens“ in Fuhlsbüttel unter Schumacher Flyer

Treff: Eingang Philips-Werkgelände, Röntgenstraße 22, Endstation: U/S Ohlsdorf
Sa., 14. September, 14 Uhr, Dauer 2 Std.

k Führung über den jüdischen Friedhof Ilandkoppel:
Jüdische Bestattungskultur
Treff: Pforte zum jüdischen Friedhof, Hamburg-Ohlsdorf, Ilandkoppel
So., 15. September, 11 Uhr, Dauer 1,5 Std.

L Tag der Geschichtswerkstätten Flyer
So., 29. September
10 Uhr Radtour über den Friedhof Ohlsdorf,
siehe d
14-17 Uhr Öffnung Zwangsarbeiterbaracken,
siehe a
15 Uhr Vortrag der "Initiative Dessauer Ufer": Die Unterbringung von Zwangsarbeiterinnen im Lagerhaus G am Dessauer Ufer.
Im August 1944 wurden 500 als Jüdinnen verfolgte Frauen aus dem Ghetto Lodsch über Auschwitz nach Hamburg transportiert und, neben anderen Häftlingsgruppen wie weiteren KZ-Häftlingen, Italienischen Militärinternierten sowie sowjetischen Kriegsgefangenen, zunächst im Lagerhaus G am Dessauer Ufer auf dem Kleinen Grasbrook untergebracht, einem Außenlager des KZ-Neuengamme. 300 von ihnen wurden von der Firma Kowahl & Bruns als Zwangsarbeiterinnen ausgebeutet. Das ab 1903 errichtete Lagerhaus existiert noch heute. Die Initiative Dessauer Ufer kämpft darum, dieses historische Gebäude zu erhalten und dort ein angemessenes Gedenken zu ermöglichen. Die Initiative gibt einen Überblick über die Geschichte des KZ-Außenlagers am Dessauer Ufer und stellt ihre Aktivitäten und Ziele vor.
Treff: Infozentrum Zwangsarbeit, Wilhelm-Raabe-Weg 23, Hamburg


m 27. Fuhlsbüttler Filmtage
Do./Fr., 14. + 15. Plakat November, jeweils 19 Uhr, Thema: Willi Bredels "Die Väter" - Restaurierte Fassung des Films erstmals auf der Leinwand. Näheres bei Filmtage